Zahnbürste

07.07.20

Zahngesunde Ernährung – hierauf kommt es an

Dass Süssigkeiten schlecht für die Zähne sind und in Verbindung mit einer unzureichenden Zahnpflege Karies verursachen können, ist weithin bekannt. Allen voran ist es der in Schokolade, Gummibärchen, Bonbons, Keksen und Co. enthaltene Zucker, der auf Kosten der Zahngesundheit geht, indem er die sogenannten „Löcher in den Zähnen“ verursacht: Treffen bestimmte Bakterien, zu denen etwa der in Zahnbelägen siedelnde „Streptococcus mutans“ gehört, in der Mundhöhle auf Zucker, wandeln sie diesen in Säuren um. Diese Säuren wiederum wirken negativ auf die Zahnoberfläche ein, lösen Mineralstoffe aus dem Zahnschmelz heraus und demineralisieren ihn im weiteren Verlauf mehr und mehr. Schliesslich entsteht Karies, die als weissliche, aber auch bräunliche und schwarze Flecken in Erscheinung tritt, und die wir, das Team rund um Zahnärztin Dr. med. dent. Madeleine Rainer aus der Zahnboutique in Zürich dann mithilfe einer Füllungstherapie behandeln müssen.

Möchte man der Entstehung der Volkskrankheit Karies vorbeugen, kommt es demnach vor allem auf zwei Dinge an: zum einen auf eine weitestgehend zuckerarme Ernährung und zum anderen auf eine gründliche und regelmässige Zahnpflege, nämlich zweimal am Tag. Beachtet man in Sachen Ernährung einige weitere wichtige Punkte, so gelingt es, die Zahngesundheit langfristig aufrecht zu erhalten. Worauf es für gesunde und schöne Zähne hinsichtlich der Ernährung ausserdem ankommt, möchten wir von der Zahnboutique im Kreis 8 in Zürich Ihnen im Folgenden erklären.

Käse, Fisch, Brokkoli, Haselnüsse, Vollkornbrot, Rohkost und Co. unterstützen die Gesundheit Ihrer Zähne

Um die natürlichen Zähne bis ins hohe Alter hinein gesund zu erhalten, empfehlen wir Patient*innen, die wir im Herzen Zürichs, in unserer Zahnarztpraxis direkt am Kreuzplatz, behandeln, darauf zu achten, möglichst wenige Speisen zu verzehren und Flüssigkeiten zu sich zu nehmen, die Zucker, andere leicht verdauliche Kohlenhydrate und nicht zuletzt auch Säuren enthalten. Denn Säuren per se, wie sie etwa in Obst, Fruchtsäften oder auch Energy-Drinks enthalten sind, sind ähnlich schädlich wie Zucker, da sie den Zahnschmelzabbau bzw. die Zahnerosion fördern. Stattdessen sollten Nahrungsmittel in den Speiseplan integriert werden, die den Zahnschmelz mithilfe spezieller Mineralstoffe stärken. Lebensmittel, welche die Produktion von neutralisierender Speichelflüssigkeit anregen, runden die zahngesunde Ernährung schliesslich perfekt ab.

Möchte man sich zahngesund ernähren, dann sind Milchprodukte in Form von Joghurt, Käse und Co. unabdingbar. Diese Nahrungsmittel, die sich spielend leicht in die erste Mahlzeit am Tag, das Frühstück, oder aber in die letzte Mahlzeit am Tag, das Abendessen, integrieren lassen, enthalten die für einen widerstandsfähigen Zahnschmelz wichtigen Mineralstoffe Phosphat und Kalzium. Ebenfalls reich an Kalzium ist beispielsweise grünes Gemüse wie etwa Porree oder Brokkoli. Für den kalziumhaltigen und somit gesunden Snack zwischendurch empfehlen wir Ihnen, auf getrocknete Feigen, Haselnüsse oder Mandeln zurückzugreifen.

Ähnlich gute Dienste wie die Mineralstoffe Phosphat und Kalzium erweist auch das Spurenelement Fluorid für den Zahnschmelz. Um die Schutzschicht der Zähne hart und widerstandsfähiger zu machen und auf diese Weise gegen Kariesbakterien zu wappnen, sollte man laut den behandelnden Zahnärztinnen aus der Zahnboutique in Zürich nicht nur auf eine fluoridhaltige Zahncreme im Zuge der täglichen Mundhygienemassnahmen setzen, sondern auch ab und an fluoridhaltige Speisen zubereiten. Das zahnfreundliche Spurenelement Fluorid ist beispielsweise in Fisch enthalten.

Zahngesunde Ernährung bedeutet aber nicht nur, regelmässig Lebensmittel zu verzehren, die das für die Zahngesundheit wichtige Kalzium, Phosphat und Fluorid enthalten, sondern auch solche, welche die Produktion von körpereigenem Speichel anregen. Denn Speichel besitzt gleich mehrere Fähigkeiten, die der Zahngesundheit zuträglich sind: Er beinhaltet nicht nur zahnschmelzhärtende Mineralstoffe und antibakterielle Bestandteile, sondern spült darüber hinaus, ist er in ausreichendem Mass vorhanden, Essensreste weg, die sich an den Zähnen festgesetzt haben, und neutralisiert die für die Zahngesundheit gefährlichen Säuren.

Die Speichelproduktion lässt sich unter anderem durch den Verzehr von Vollkornbrot oder auch Rohkost in Form von Gemüsesticks aus Möhren, Paprika oder Kohlrabi ankurbeln. Ähnlich gute Dienste erweisen zuckerfreie Kaugummis, die man zum Beispiel nach den Mahlzeiten kauen kann, die aber keineswegs die Reinigung der Zähne mit Zahnbürste und Zahnseide ersetzen.

Und wie verhält es sich mit Getränken und Flüssigkeiten? Dass man zucker- und säurehaltige Getränke, zu denen Fruchtsäfte, Zitronenlimonade, Cola oder trockene Weissweine zählen, ähnlich wie auch zucker- und säurehaltige Pendants aus dem Lebensmittelbereich nur massvoll konsumieren sollte, liegt auf der Hand. Sie tun Ihren Zähnen Gutes, indem Sie in der Hauptsache auf Wasser oder auch ungesüsste Tees zurückgreifen.