Zahnbürste

16.04.21

Interessante Fakten zu Weisheitszähnen

Im Gegensatz zu allen anderen Zähnen haben Weisheitszähne einen ganz eigenen Namen erhalten. Der Begriff kommt daher, dass die Zähne für gewöhnlich erst verspätet, zwischen dem 16. und 25. Lebensjahr, durchbrechen. Bei manchen wenigen Menschen kommen sie aber auch erst viel später. Da das Alter schliesslich mit Weisheit in Verbindung wird gebracht, haben die Weisheitszähne diesen Namen erhalten.

Ein Gebiss besteht in der Regel aus 32 Zähnen – in jedem Quadranten befinden sich acht Stück: Zwei Schneidezähne, ein Eckzahn, zwei kleine Backenzähne, zwei grosse Backenzähne und ein Weisheitszahn. Sie haben nur sieben Zähne pro Quadrant? Bei einem Grossteil der Menschen muss der letzte Zahn, der Weisheitszahn oder auch dritter Molar genannt, sogar noch bevor der Zahn zum Vorschein kommt, gezogen werden. Und bei 20–23 Prozent der Menschen sind tatsächlich überhaupt keine oder nicht alle Zähne angelegt. Das heisst, sie existieren gar nicht.

Ganzen 80 Prozent der Menschen bereiten die Weisheitszähne Schwierigkeiten. Wieso besitzen wir sie dann eigentlich? Bei unseren Vorfahren war das tatsächlich noch ganz anders: Die Kiefer waren in der Vergangenheit durch die damaligen Ernährungsgewohnheiten und das dementsprechende Kauverhalten grösser, weshalb die 32 Zähne dort bequem Platz gefunden haben. Heutzutage sind unsere Kiefer kleiner und bieten deshalb nicht genügend Raum. Trotzdem müssen die dritten Backenzähne nicht immer entfernt werden – allerdings ist es oft schlicht sinnvoll und empfehlenswert. Ihr Zahnarzt in Seefeld bei Zürich erklärt, wann es notwendig ist, die Zähne zu entfernen und wann Sie sie bedenkenlos behalten können.

Wann eine Entfernung der Weisheitszähne notwendig ist

Vor der Zahn-OP, bei der die Weisheitszähne entfernt werden, brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen. Es handelt sich hierbei um eine Behandlung, die von Ihrem Zahnarzt in Zürich schon vielfach durchgeführt wurde: Die Entfernung der Weisheitszähne ist ein Routineeingriff.

Ein Eingriff ist in vielen Fällen notwendig. Etwa wenn Ihr Kiefer zu klein ist und die Zähne keinen Platz finden. Andernfalls kann es dazu kommen, dass ein herausbrechender Weisheitszahn den nebenstehenden Zahn oder sogar die gesamte Zahnreihe verschiebt. Manchmal liegt der Zahn auch so schief, dass Wurzeln und Zahnbett des Nachbarzahns gefährdet sind. Am besten kümmern Sie sich schon frühzeitig um die Überprüfung, ob Ihre Weisheitszähne – wenn Sie denn bei Ihnen angelegt sind – in Ihrem Kiefer Platz finden. Dabei wird Rundum-Röntgen angewendet, das aufzeigt, ob Ihre Weisheitszähne normal angelegt sind, oder ob Komplikationen beim Wachstum zu erwarten sind. Kommen Sie also rechtzeitig zu uns in die Zahnarztpraxis in Zürich, damit wir mögliche Behandlungs-Erfordernisse frühzeitig erkennen und einleiten können.

Behalten können Sie Ihre Weisheitszähne etwa dann, wenn Sie als Ersatz für beschädigte Backenzähne infrage kommen. Dann muss aber natürlich der hintere Backenzahn stattdessen gezogen werden. In manchen Fällen brechen Weisheitszähne auch nicht durch, sondern sind stattdessen im Knochen eingelagert. Und selbstverständlich ist eine Entfernung auch dann nicht notwendig, wenn die Weisheitszähne bequem im Kiefer Platz haben und keine anderen Zähne verschieben.

Die Weisheitszähne müssen gezogen werden? So läuft die OP ab

Bei der Weisheitszahnentfernung ist für gewöhnlich eine örtliche Betäubung ausreichend – falls vom Patienten gewünscht, kann aber auch eine Vollnarkose eingesetzt werden. Sobald feststeht, dass die Zähne nicht im Kiefer bleiben können, sollten sie baldmöglichst entfernt werden. Nachdem die Betäubung gelegt wurde und wirkt, schneidet Ihre Zahnärztin in Zürich einen Schnitt in das Zahnfleisch über dem noch verdeckten Zahn. Oft wird er dann in einem Stück mit dem Piezon gezogen. Wenn er besonders schief liegt, wird er aber in Einzelteile gespalten, die dann nach und nach herausgeholt werden. Dann wird die Wunde vernäht und die Behandlung ist fürs Erste abgeschlossen. Nach sieben bis zehn Tagen werden dann nur noch die Fäden gezogen.

Bei fast allen Patienten entstehen nach der OP Schwellungen und Verfärbungen auf der Haut. Das sieht dann aus wie bei einem Hämatom. Ihr Zahnarzt aus Zürich empfiehlt mindestens zwei bis drei Tage Ruhe. Kühlen Sie die Stelle und nehmen Sie, wenn nötig, Schmerzmittel wie Paracetamol.