Zahnbürste

11.12.20

Elektrische Zahnbürste vs. Handzahnbürste: Welche putzt besser?

Das tägliche Zähneputzen gehört fest zu unserer Alltagsroutine. Da ist die Frage nach der richtigen Zahnbürste völlig berechtigt, schliesslich wollen wir alle unsere Zähne optimal pflegen und schützen. Expert*innen empfehlen meistens eine elektrische Zahnbürste, da diese die Zähne angeblich effizienter reinigt als eine herkömmliche Handzahnbürste. Aber stimmt das wirklich? Wir, das Team der Zahnboutique in Zürich, verraten Ihnen, welche Vor- und Nachteile das elektrische und das manuelle Zähneputzen jeweils hat und ob die angepriesenen Putzleistungen auch wirklich das halten, was sie versprechen. Auf geht’s!

Ein wichtiger Faktor für die Zahnhygiene

Prinzipiell liegt die Entscheidung bei Ihnen, denn sind wir mal ehrlich: Was nutzt es Ihnen und Ihren Zähnen, wenn die empfohlene Zahnbürste nicht Ihren Bedürfnissen entspricht oder Sie mit der Handhabung nicht zurechtkommen? Es empfiehlt sich, dass Sie selbst herausfinden, mit welcher Zahnbürste Sie für sich die besten Ergebnisse erzielen und mit welcher Sie am besten umgehen können. Das heisst jetzt aber nicht, dass Sie bei der Wahl einer Handzahnbürste weniger gute Zahnputzergebnisse erreichen können. Um die Zähne bestmöglich zu pflegen und vor Karies oder Parodontitis zu schützen, ist vor allem die Putztechnik entscheidend. Auch die Verwendung von Zahnseide zur Reinigung der Zahnzwischenräume, einer fluoridhaltigen Zahnpasta sowie einer Mundspülung bieten im Zusammenspiel eine optimale Zahnhygiene, die auch mit einer Handzahnbürste erzielt werden kann.

Die elektrische Zahnbürste für die komfortable und gründliche Reinigung

Elektrische Zahnbürsten haben sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und punkten vor allem damit, dass die Bürstenköpfe auch schwer zugängliche Bereiche sowie Zahnzwischenräume erreichen. Generell ist das Zähneputzen mit einer elektrischen Zahnbürste eine komfortable Lösung, da die Zahnbürste die komplette Putzarbeit wie von selbst erledigt. Sie verfügen über einen integrierten Timer für eine konstante Putzzeit von zwei Minuten und signalisiert nach etwa 30 Sekunden, dass der Gebissabschnitt gewechselt werden sollte. Und das alles bei gleichbleibender Geschwindigkeit.

Die verwendete Putztechnik ist abhängig vom Bürstenkopf. Bei elektrischen Zahnbürsten gibt es die runden mit oszillierend-rotierender Technik und länglicher Bürstenköpfe, die denen einer Handzahnbürste ähneln. Während der runde Bürstenkopf parallel zu den Zähnen am Zahnfleischrand über jeden einzelnen Zahn geführt wird, kann der längliche Bürstenkopf ähnlich wie eine Handzahnbürste im 45-Grad-Winkel aufgesetzt werden. Anschliessend „fegt“ der Bürstenkopf von Rot (dem Zahnfleisch) nach Weiss (den Zähnen). Wichtig bei beiden Bürstenköpfen: Die Zahnbürste sollte keinen Bereich auslassen und allen Innen-, Aussen- und Kauflächen die gleiche Aufmerksamkeit schenken, um alle Bakterien und Plaque wirksam zu entfernen.

Einen weiteren, wichtigen Vorteil kann die elektrische Zahnbürste für sich verbuchen: die Andruckkontrolle. Ein Signal, häufig in Form eines roten Lichts, zeigt an, wenn die Zahnbürste zu fest aufgedrückt wird. Das schützt den Zahnschmelz, da dieser durch zu viel Druck weggeputzt werden kann, und beugt Zahnhalsdefekten vor.

Manuell und kostengünstig: die klassische Handzahnbürste

Bei der Handzahnbürste ist hingegen echte Handarbeit gefragt, da alle Bewegungen manuell ausgeführt werden müssen. Anders als bei der elektrischen Zahnbürste werden diese jedoch nicht immer genauso gleichmässig und mit der gleichen Geschwindigkeit durchgeführt. Auch lässt sich nicht überprüfen, ob eventuell mit zu viel Druck geputzt wird. Was die Putzzeit angeht, gilt auch hier: Zwei Minuten gründlich und jeden Gebissbereich gleichmässig bearbeiten. Dabei können Stoppuhren oder Smartphone-Apps helfen, die Zeit einzuteilen. Das bedeutet aber auch: Eine Zeitersparnis gegenüber dem elektrischen Putzen gibt es nicht.

Die Borsten machen einen Unterschied

Wenn Sie sich für eine Handzahnbürste entscheiden, achten Sie unbedingt auf die Borstenhärte und das -material. Harte Borsten können dem Zahnschmelz schaden, weiche Borsten hingegen sollten nur kurzzeitig bei auftretenden Überempfindlichkeiten verwendet werden, da diese die Zähne auf Dauer unzureichend reinigen. Unsere Zahnärztinnen aus der ZAHNBOUTIQUE in Zürich empfehlen deshalb bei Handzahnbürsten die mittelharte Variante.

Bei Zahnbürsten mit natürlichen Borsten kann es zu Zahnfleischentzündungen kommen. Warum? Natürliche Borsten sind innen hohl, sodass sich dort Bakterien absetzen und später ins Zahnfleisch vordringen können. Um dies zu vermeiden, sind künstliche Borsten die hygienischere Alternative.

Ein weiterer Vorteil der Handzahnbürste: die geringen Anschaffungskosten. Im Gegensatz zu elektrischen Zahnbürsten ist ein regelmässiger Austausch von Bürstenköpfen nicht notwendig.

Wir unterstützen Sie bei Ihrer Wahl

Sie sind sich noch immer unschlüssig, für welche Zahnbürste Sie sich entscheiden sollen? Gern helfen wir weiter. Wir, das ist das Team von Dr. med. dent. Rainer & Kollegin, die in der Zahnboutique am Kreuzplatz in Zürich zu finden sind. Vor dem Hintergrund Ihrer individuellen Bedürfnisse an Zahnhygiene beraten wir Sie und zeigen Ihnen gern noch einmal die Vor- und Nachteile einer elektrischen Zahnbürste und einer Handzahnbürste auf, damit Sie für sich die bestmögliche Entscheidung treffen können.