Zahnbürste

04.06.21

Eine Wurzelspitzenresektion – wann ist sie nötig?

Die Gesundheit unserer Zähne wirkt sich auf unser allgemeines Wohlbefinden aus, daher ist es wichtig, regelmässig und spätestens bei Zahnschmerzen in die Zahnarztpraxis in Zürich zu kommen. Zahnschmerzen können nämlich eine Vielzahl von Ursachen haben. Leiden Sie beispielsweise an Zahnschmerzen eines wurzelbehandelten Zahns, kann eine Wurzelspitzenresektion nötig sein, um den Zahn beschwerdefrei in seiner Funktion zu erhalten. Wann eine Wurzelspitzenresektion jedoch sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Nicht immer ist eine schmerzhafte Entzündung trotz Wurzelkanalbehandlung der Grund. Weisen die Wurzeln eines Zahns grosse Verkrümmungen auf, ist es sinnvoll, eine Wurzelspitzenresektion durchzuführen, damit im Falle einer Wurzelkanalbehandlung die Wurzelkanäle leichter gereinigt werden können. Auch eine offene Wurzelspitze oder abgebrochene Wurzelkanalinstrumente können der Grund für eine Wurzelspitzenresektion sein.

Was ist eine Wurzelspitzenresektion?

Hierbei handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, bei dem die entzündete Wurzel des Zahns um ungefähr zwei bis drei Millimeter gekürzt wird. Für die Behandlung erhält der Patient eine örtliche Betäubung. Um die Zahnwurzel zu behandeln, muss diese zunächst freigelegt werden. Neben der Kürzung der Wurzel wird auch umliegendes Gewebe abgetragen, welches von Bakterien befallen ist, um so die weitere Ausbreitung der Entzündung zu verhindern und eine vollständige Heilung zu erzielen. Anschliessend wird der Bereich ausreichend mit einer desinfizierenden Lösung gespült, um auch die letzten Bakterien zu entfernen und die Wunde zu reinigen. Zum Schluss wird der Wurzelkanal mit einer Füllung verschlossen, um diesen gegen Bakterien von aussen zu schützen und eine erneute Entzündung zu verhindern. Mittels einer Röntgenaufnahme wird die Füllung im unteren Wurzelkanal kontrolliert und der Eingriff beendet.

Nach dem Eingriff darf während der Dauer der örtlichen Betäubung keine Nahrung aufgenommen werden. Auch sind Kaffee, rauchen und schwarzer Tee während der ersten 24 Stunden nach der Operation nicht erlaubt. Durch ausreichendes Kühlen kann Schwellungen und Blutergüssen entgegengewirkt werden. Um den Heilungsprozess nicht zu verzögern ist eine gute Dentalhygiene Voraussetzung – bei Fragen zu diesem Thema ist Ihr Zahnarzt aus Zürich gern für Sie da.

Scheuen Sie sich nicht, bei Schmerzen einen Termin bei Ihrem Zahnarzt in Zürich auszumachen. Wir verhelfen Ihnen mit unserer Expertise zu einem gesunden und schmerzfreien Lächeln!

Wo liegt der Unterschied zur Wurzelbehandlung?

Der bedeutendste Unterschied zwischen den beiden Behandlungsmethoden ist die Herangehensweise an der betroffenen Stelle. Bei der Wurzelkanalbehandlung wird der Zahn mittels eines Bohrers von oben geöffnet und eine Entzündung im Inneren des Wurzelkanals versorgt. Bei der Wurzelspitzenresektion wird das Zahnfleisch bis zu der betroffenen Wurzelspitze geöffnet, um so eine Resektion der Wurzel vorzunehmen. Am Ende beider Eingriffe wird der Zahn durch eine Füllung verschlossen. Beide Verfahren werden nur dann durchgeführt, wenn der Zahn als erhaltungswürdig eingestuft wird. Nach der Behandlung muss der Zahn durch eine Füllung oder Krone verschlossen werden können und nach der Heilung in seiner Funktion uneingeschränkt sein.

Sie leiden trotz Wurzelkanalbehandlung an wiederkehrenden Zahnschmerzen, oder Ihr letzter Kontrolltermin liegt schon etwas weiter zurück? Vereinbaren Sie jetzt einen Termin bei Ihrer Zahnärztin in Zürich. Wir beraten Sie auch gern zum Thema Zahnreinigung und Dentalhygiene in unserer Zahnarztpraxis in Zürich, um die Gesundheit Ihrer Zähne und ein schönes Lächeln zu erhalten.