Zahnbürste

19.11.21

Was ist in meiner Zahnpasta? – Ihre Zahnärztin in Zürich klärt auf – Teil 1

Mit einem Blick auf die Inhaltsstoffe einer Zahnpasta kommen häufig einige Fragen auf, denn die Bezeichnungen sind für Laien nicht gerade klar und einfach zu verstehen. Ihre teilweise englische oder lateinische Formulierung folgt zwar einer EU-weiten Vorschrift (INCI), jedoch fehlt bei vielen Menschen die Kenntnis der Fachbegriffe. Und wenn doch einige der Stoffe zugeordnet werden können, so bleibt trotzdem oft die Frage, ob diese unbedenklich oder doch vielleicht gesundheitsschädlich sind.

In diesem Blogbeitrag erhalten Sie Aufschluss! Ihre Experten der Zahnarztpraxis Zahnboutique in Zürich erklären in dieser mehrteiligen Blogreihe, welche Inhaltsstoffe in einer Zahncreme typischerweise vorhanden sind und welche davon Sie besser meiden sollten.

Eine Übersicht über einige typische Inhaltsstoffe einer Zahnpasta

Die verschiedenen Bestandteile einer Zahncreme lassen sich bestimmten Übergruppen zuordnen. So können Sie beim Betrachten des Etiketts unterschiedliche Inhaltsstoffe erkennen, die bestimmte Eigenschaften aufweisen und sich damit ähnlich verhalten wie deren Gruppenmitglieder, sich aber dadurch von anderen Inhaltsstoffen abgrenzen. Folgende Kategorien lassen sich unterscheiden:

Fluoride

Das Thema Fluoride haben wir bereits häufiger auf unserem Blog besprochen. Deshalb zusammengefasst: Fluoride in der Zahncreme sind dafür da, den Zahnschmelz zu härten. Dadurch sind diese besser vor den Säuren der Kariesbakterien geschützt. Bezeichnungen, die Fluoride in einer Tube Zahnpasta kennzeichnen, sind zum Beispiel Sodium Fluoride oder Olaflur.

Nicht in allen Zahnpasten sind Fluoride enthalten, jedoch nehmen sie eine wichtige Rolle in der Dentalhygiene ein. Es lohnt sich also ein Blick auf die Inhaltsangaben. Wenn Sie noch mehr über Fluorid wissen wollen, schauen Sie bei früheren Blogbeiträgen von unseren Zahnärztinnen aus Zürich vorbei.

Putz- & Schleifpartikel

Putzkörper reinigen die Zähne, indem sie durch mechanische Reibung Zahnbeläge entfernen. In Zahnpasten sind sie in verschiedenen Konzentrationen zu finden. Der RDA-Wert (Relative-Dentine-Abrieb) ist ein Mass, an dem Sie die Abriebstärke erkennen können. Allgemein sind Zahnpasten mit einem RDA von über 80 nicht zu empfehlen. Da der Wert jedoch häufig nicht auf den Tuben zu finden ist, kann dieser nur durch bestimmte Inhaltsstoffe erahnt werden. Hohe RDA-Werte weist zum Beispiel der Inhaltsstoff Titandioxid (Titanium Dioxide) auf, sanfter sind die Alternativen Kieselsäure (Hydrated Silica/Siliciumdioxide) und Kreide (Calciumcarbonate).

Achtung! Als Ihr Zahnarzt des Vertrauens in Zürich ist es uns wichtig darauf hinzuweisen, dass auch Mikroplastik in Zahncremes als Schleifpartikel eingesetzt werden kann. Diese sollten unbedingt aus gesundheitsgefährdenden Gründen vermieden werden (erkennbar als Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP)).

Schaumbilder & waschaktive Substanzen

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wo der Schaum in Ihrem Mund herkommt, wenn Sie die Zähne putzen? Dafür sind die Tenside, also waschaktive Substanzen, verantwortlich. Zusätzlich werden durch sie Zahnbeläge aufgelockert, die schliesslich im Schaum gebunden ausgespuckt werden können. Zu den Tensiden gehören unter anderem Natriumlaurylsulfat (SLS, Sodium Lauryl Sulfate) und Kokosbetain (Cocamidopropyl Betaine).

Entzündungshemmer & antibakterielle Stoffe

Für eine sorgfältige Dentalhygiene bei Ihnen zu Hause in Zürich eignen sich vor allem auch Zahnpasten mit Stoffen, die antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften aufweisen. Chlorhexidin (Chlorhexidine Digluconate, CHX) beispielsweise oder auch Zink-Verbindungen wie Zinklaktat, Zinkchlorid (Zinc Lactate, Zinc Chloride) beugen Karies und Gingivitis vor und tragen dadurch zum Zahnerhalt bei. Doch sollten Sie auf einer Zahnpastatube nach dem vermutlich krebserregenden Stoff Triclosan (Triclosan, TCS) Ausschau halten und ihn unbedingt vermeiden.

Beratung in Ihrer Zahnarztpraxis in Zürich

Falls Sie sich fragen, ob das schon alles war: Noch lange nicht! Es gibt neben den genannten Bestandteilen noch mehr Inhaltsstoffe in Ihrer Zahnpasta. Auf diese gehen wir in den weiteren Teilen dieser Blogreihe genauer ein. Bestehen jedoch bereits jetzt noch Unklarheiten oder möchten Sie wissen, auf welche Inhaltsstoffe Sie persönlich besonders achten sollten? Dann besuchen Sie uns in unserer Praxis und lassen Sie sich von unseren Zahnspezialisten beraten. Sprechen Sie uns doch einfach bei Ihrer regelmässigen Prophylaxe-Untersuchung an. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zur Dentalhygiene in unserer Zahnarztpraxis in Zürich.

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