Zahnbürste

Heuschnupfen? Was die Pollensaison für Ihre Mundgesundheit bedeutet

Endlich Frühling! Endlich mehr Sonne, frische Luft und … Pollen. Wenn Sie unter Heuschnupfen und Pollenallergien leiden, kennen Sie das: Die Nase ist verstopft, die Augen jucken und der Mund ist ständig trocken. Genau hier liegt das Problem beziehungsweise die Verbindung zwischen Allergie und Zahn- sowie Mundgesundheit. In unserer Zahnarztpraxis in Zürich stellen wir häufig fest, dass Patientinnen und Patienten mit Heuschnupfen in der Pollensaison vermehrt zu Zahnproblemen und Mundgeruch neigen. Besonders die Mundtrockenheit trägt dazu bei, aber auch bestimmte Medikamente. Dieser Beitrag hilft Ihnen, Risikofaktoren im Blick zu behalten.

Heuschnupfen und Mundtrockenheit: Wie hängt das zusammen?

Wenn die Nase dicht ist, weichen die meisten Menschen auf die Mundatmung aus. Dadurch verdunstet Feuchtigkeit schneller und die Mundschleimhaut trocknet aus. Der Speichelfilm, der als natürlicher Schutz der Zähne dient, wird dünner. Oftmals kommt es während der Pollensaison ausserdem zu Juckreiz am Gaumen oder Reizungen im Mund- und Rachenraum. Diese typischen Heuschnupfensymptome verstärken das Trockenheitsgefühl. Als patientenorientierter Zahnarzt für Zürich möchten wir unseren Patientinnen und Patienten helfen, mit gesunden Zähnen und mehr Wohlbefinden durch die Pollensaison zu kommen und raten in dieser Zeit zu häufigeren zahnärztlichen Kontrollen, um mögliche Schäden frühzeitig zu behandeln.

Antihistaminika: gut für die Nase, schlecht für den Mund?

Antihistaminika sind in der Allergiesaison für Betroffene sehr hilfreich: Sie blockieren die Wirkung von Histamin und lindern schnell Beschwerden wie laufende Nase und juckende Augen. Allerdings begünstigen sie Mundtrockenheit und können auch zu Kopfschmerzen und Müdigkeit führen. Wird die Speichelproduktion reduziert, bildet sich vermehrt Plaque, was das Karies- und Entzündungsrisiko erhöht. Denn Speichel neutralisiert Säuren und spült Speisereste weg, was massgeblich zum Schutz des Zahnschmelzes beiträgt.

In vielen Fällen können lokal wirksame Nasensprays die bessere Wahl sein, da sie gezielt die Nasenschleimhaut behandeln. Sie sollten je nach Befund und nach ärztlichem Rat jedoch nur zeitlich begrenzt verwendet werden.

Was können Sie jetzt tun? Ihre Zahnärztin in Zürich berät Sie

  • Trinken Sie regelmässig Wasser: Kleine Schlucke über den Tag verteilt unterstützen die Speichelbildung – dies beugt auch Mundgeruch vor.
  • Kauen Sie zuckerfreien Kaugummi: Durch das Kauen wird der Speichelfluss aktiviert und der Kaugummigeschmack erfrischt den Atem. Xylit als Bestandteil zuckerfreier Kaugummis kann zudem die Anhaftung von Bakterien reduzieren.
  • Verwenden Sie feuchtigkeitsspendende Mundspülungen: Spezielle Spülungen oder Gele befeuchten die Schleimhaut und machen sie widerstandsfähiger. Gerne empfiehlt Ihre Zahnärztin in Zürich passende Produkte.
  • Fördern Sie die Nasenatmung: Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin beraten, ob ein lokales Nasenspray in der Hochsaison des Pollenflugs sinnvoll ist. Wird die Mundatmung reduziert, ist der Mund auch weniger trocken.
  • Vereinbaren Sie Kontrolltermine beim Zahnarzt: Mit Heuschnupfen sollten Sie in der Pollensaison häufiger unsere Zahnarztpraxis in Zürich besuchen, sodass wir erste Warnsignale für Zahn- oder Zahnfleischschäden früh erkennen und agieren können. Mit einer professionellen Zahnreinigung können Sie ausserdem mögliche Auswirkungen der Mundtrockenheit kompensieren.


Heuschnupfen oder eine Pollenallergie ist mehr als nur eine „Nasen-Sache“. Mundtrockenheit kann die Mund- und Zahngesundheit spürbar beeinflussen. Kluge Routinen und regelmässige Zahnarztbesuche helfen Ihnen, Zähne und Zahnfleisch auch in der Pollensaison zu schützen. Gerne beraten wir Sie.

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