Sie putzen Ihre Zähne regelmässig und gründlich, reinigen auch Zahnzwischenräume und achten auf Ihre Mundhygiene – und trotzdem haben Sie das Gefühl, dass Zahnstein bei Ihnen schneller entsteht als bei anderen? Während einige Menschen durchaus monatelang keine Ablagerungen entwickeln, entsteht bei anderen schon wenige Wochen nach der Zahnreinigung in unserer Zahnarztpraxis eine harte Schicht in den Zahnzwischenräumen und insbesondere an den Rückseiten der unteren Schneidezähne. Doch warum ist das so? Und vor allem: Was können Sie dagegen tun? Ihre Zahnärztin in Zürich klärt auf – und gibt hilfreiche Tipps.
1. Genetik:
Ja, es klingt unfair: Manche Menschen sind genetisch schlichtweg anfälliger für Zahnstein. Bestimmte erbliche Faktoren nehmen Einfluss, dazu zählen:
Enthält Ihr Speichel von Natur aus mehr Kalzium, mineralisieren Plaque-Beläge schneller, verfestigen sich und Zahnstein entsteht. Zwar ist Genetik nicht veränderbar, doch gewisse Stellschrauben können Sie drehen, um die Folgen abzumildern – vor allem durch regelmässige professionelle Zahnreinigungen und passgenaue Zahnhygieneprodukte, die Ihnen Ihr Zahnarzt in Zürich gerne empfiehlt.
2. Speichel
Wie bereits angesprochen, spielt Speichel eine nicht unerhebliche Rolle bei der Bildung von Zahnstein. Er ist Ihr persönlicher „Mundschutz“, neutralisiert Säuren und hilft, Essensreste zu entfernen. Je nachdem, wie dickflüssig oder wässrig er ist und wie viele Mineralien er enthält, kann die Zahnsteinbildung begünstigt werden. Auch Stress, Medikamente oder hormonelle Veränderungen wirken sich auf Ihren Speichel aus.
Stellen Sie beispielsweise oft Mundtrockenheit fest, kann dies die Plaqueanhaftung fördern – und damit auch den Zahnstein. Im Rahmen der Prophylaxe in unserer Zahnarztpraxis in Zürich können wir einen Mangel an Speichel feststellen und Ihnen entsprechende Ratschläge mitgeben.
3. Ernährung
Was Sie essen, prägt Ihre Mundflora – und kleine Gewohnheiten können eine grosse Wirkung zeigen. Zwar entsteht Zahnstein aus Plaque, aber die Geschwindigkeit hängt von Ihrer Mundflora ab. So wirken kohlenhydratreiche Snacks, säure- und zuckerhaltige Getränke sowie Kaffee förderlich auf Zahnstein.
Greifen Sie stattdessen vermehrt zu Wasser, vermeiden Sie ständige Zwischenmahlzeiten, essen Sie kauintensive Lebensmittel und kauen Sie zuckerfreie Kaugummis zur Speichelanregung.
4. Zahnpflege
Natürlich spielt auch und vor allem die Mundhygiene eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Zahnstein und der Geschwindigkeit, mit der er wächst. Eine konsequente Zahnpflege zu Hause genügt meist nicht, um Plaque wirklich gründlich und überall zu entfernen.
Wir empfehlen mindestens zweimal jährlich eine Zahnreinigung in unserer Zahnarztpraxis in Zürich. Warum? Weil bei der Behandlung Ablagerungen, auch in den Zahnzwischenräumen, effektiv entfernt werden, die Zähne sich spürbar sauber anfühlen und neue Beläge schwerer anhaften können – somit entsteht Zahnstein tendenziell später, auch wenn er nicht vollständig vermeidbar ist.
Selbst, wenn Sie gründlich putzen, gibt es Bereiche, die nahezu unmöglich mit der Zahnbürste zu erreichen sind. Sobald dort Plaque liegen bleibt, verhärtet sie sich – besonders schnell bei Personen mit den oben genannten Faktoren.