Bei dunklen Flecken an Kinderzähnen läuten bei den meisten Eltern vermutlich sofort die Alarmglocken – Karies! Aber wenn Sie sich eigentlich sicher sind, dass der Nachwuchs die Zahnpflege nicht vernachlässigt? Dann könnte es sich um eine seltene Krankheit namens Black Stain handeln, in der Fachsprache auch als Melanodontie bezeichnet. Auch wenn der Anblick beim ersten Mal erschreckend sein kann: Glücklicherweise hinterlässt Black Stain weder am Zahnfleisch noch an den Zähnen selbst langfristige Schäden. In diesem Blogbeitrag erklären wir Ihnen die Hintergründe dieses Phänomens – und auch, warum Sie bei Verdacht auf Melanodontie dennoch Ihre Zahnarztpraxis in Zürich aufsuchen sollten.
Was es mit den Flecken auf sich hat
Die Ursache für die Verfärbungen liegt in einer bestimmten Bakterienkombination im Mundraum der Betroffenen. Diese sogenannten chromogenen Bakterien sondern spezielle Stoffwechselprodukte ab, die zusammen mit dem Speichel einen festen, dunklen Belag auf der Zahnoberfläche bilden. Das können einzelne Flecken sein, oft sieht man aber auch eine Art bräunlich-schwarze Girlande am Zahnfleischsaum. Die Erkrankung betrifft üblicherweise nur Kinder und Jugendliche, tritt aber auch bei diesen nur selten auf.
Mit der Pubertät verschwinden die Black Stains normalerweise von ganz allein, wobei der Grund dafür bislang noch nicht eindeutig erforscht ist. Bis dahin ist ihnen allerdings schwer beizukommen: Auch gründliches Zähneputzen kann das Entstehen der Beläge höchstens verlangsamen, bereits vorhandene Flecken lassen sich nur durch eine professionelle Zahnreinigung entfernen. In unserer Zahnarztpraxis in Zürich verwenden wir dafür etwa ein schonendes Pulverstrahlgerät, das die Ablagerungen sanft entfernt. Die bakterielle Ursache bleibt allerdings leider bestehen, sodass die Behandlung regelmässig wiederholt werden muss. Auf keinen Fall sollten Sie versuchen, Melanodontie mit übermässigem Zähneputzen oder Hausmitteln zu bekämpfen! Dabei können Sie leicht Zahnschmelz und Zahnfleisch schädigen.
Auswirkungen von Black Stain
Wie bereits erwähnt, sind die Ablagerungen aus rein zahnmedizinischer Sicht harmlos, da sie die Zahnsubstanz nicht angreifen. Im Gegenteil: Studienergebnisse legen sogar nahe, dass Kinder mit Melanodontie seltener von Karies betroffen sind – vermutlich, weil sie die Flecken durch besonders gründliche Zahnpflege beseitigen möchten.
Nicht zu unterschätzen sind allerdings die psychischen Folgen, die Black Stain nach sich ziehen kann. Denn die Verfärbungen lassen sich kaum verstecken und können schnell dafür sorgen, dass betroffene Kinder gemobbt werden. Selbst der vermeintlich gutgemeinte Ratschlag von Verwandten kann das Selbstvertrauen nachhaltig schädigen. Umso wichtiger ist es für Sie als Eltern, Ihren Nachwuchs mit den folgenden Massnahmen zu unterstützen:
Sie vermuten, dass Ihr Kind an Melanodontie erkrankt sein könnte? Dann kommen Sie bei uns in der Zahnboutique in Zürich vorbei! Denn das Wohl unserer kleinen Patientinnen und Patienten liegt uns besonders am Herzen – und auch bei Black Stain steht Ihnen Ihre Zahnärztin mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns einfach an!