Zahnbürste

02.04.20

Parodontitis – Ursachen, Risikofaktoren, Behandlung und Prophylaxe

Auch in der Schweiz zählt Parodontitis oder, wie sie im Volksmund bezeichnet wird, „Parodontose“ zu den Volkskrankheiten. Bei vielen Patient*innen beginnt besagte Erkrankung schleichend, im weiteren Verlauf macht sie sich durch blutendes, gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch bemerkbar, greift dann auf den Kieferknochen über, baut diesen mehr und mehr ab und führt im Zuge dessen dazu, dass sich das Zahnfleisch zurückzieht und die Zahnhälse allmählich freigelegt werden. Die Zähne werden schmerzempfindlich. Bleibt die Parodontitis, die oftmals mit Mundgeruch einhergeht, unbehandelt, kann es zunächst zur Lockerung und schliesslich zum Ausfall der natürlichen Zähne kommen.

Bei Parodontitis, die wir in der Zahnboutique im Kreis 8 in Zürich im Fachbereich Parodontologie therapieren, handelt es sich um eine Entzündung des Zahnhalteapparats. Diese Krankheit, die bei erwachsenen Menschen die häufigste Ursache für Zahnverlust darstellt, kann alles in allem weitreichende gesundheitliche Folgen haben. Das liegt in erster Linie daran, dass sie sich nicht nur negativ auf die Mundgesundheit, sondern auch auf die Allgemeingesundheit, beispielsweise in Form koronaren Herzerkrankungen, auswirken kann. Wodurch die in Schweizer Zahnarztpraxen häufig diagnostizierte Erkrankung des Zahnhalteapparats verursacht wird, wie Zahnärztin Dr. med. dent. Madeleine Rainer & Kollegin sie im Herzen Zürichs, in der Forchstrasse 2, direkt am Kreuzplatz, behandeln, und wie man ihr effektiv vorbeugen kann, möchten wir Ihnen nachfolgend erklären.

Ursachen und Risikofaktoren

In erster Linie entsteht Parodontitis durch die unzureichende Entfernung von Zahnbelägen wie Plaque und insbesondere durch die darin siedelnden, krankheitsverursachenden Bakterien. Die von den Bakterien produzierten Säuren und Toxine schaden dem Zahnfleisch, wodurch eine Gingivitis, eine Zahnfleischentzündung, entsteht. Im weiteren Verlauf dieser Entzündung können sich dann sogenannte Zahnfleischtaschen bilden, in denen sich abermals Bakterien festsetzen, wodurch die Gingivitis fortschreitet, auf den Zahnhalteapparat übergreift und sich schliesslich zur Parodontitis weiterentwickelt. Eine der Hauptursachen, die Parodontitis begünstigt, ist demnach eine unzureichende Mundhygiene. Weitere Risikofaktoren, welche der Entstehung von Parodontose zuträglich sind, können unter anderem hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft, eine durch Stress oder den Konsum von Zigaretten geschwächte Immunabwehr oder auch die Stoffwechselerkrankung „Diabetes mellitus“ sein, die mit der Entzündung des Zahnhalteapparats in eine Art Wechselwirkung tritt.

Behandlung und Prophylaxe

Nach der Diagnose „Parodontitis“ leiten wir in der Zahnboutique im Seefeld eine individuell auf den Patienten hin abgestimmte systematische Behandlung in die Wege. Welche Therapiemassnahmen diese beinhaltet, ist jeweils abhängig vom Grad der Erkrankung, der zuvor mittels „Paradontal Screening Index“ („PSI“) ermittelt wurde. Um alle krankheitsverursachenden Bakterien vollständig zu entfernen und die Entzündung des Zahnhalteapparats auf diese Weise einzudämmen, greifen wir, das Team um Zahnärztin Dr. Rainer aus Zürich, in jedem Fall auf die professionelle Zahnreinigung (PZR), die wir im Fachbereich Dentalhygiene anbieten, zurück.

Weitere Therapiemassnahmen können schliesslich die subgingivale Reinigung unter örtlicher Betäubung sein, im Zuge derer die unter dem Zahnfleischsaum und in den Zahnfleischtaschen siedelnden Bakterienansammlungen mithilfe von Handinstrumenten wie sogenannten „Scalern“ und „Küretten“ sowie modernen Ultraschallgeräten beseitigt werden. Bei schwereren Parodontitisverläufen kann zudem ein kleiner chirurgischer Eingriff erfolgen, bei dem das Zahnfleisch minimalinvasiv geöffnet wird, um Wurzeloberfläche und Zahnfleischtasche gründlich von den Bakterien befreien zu können.

Im Anschluss an die jeweils erfolgten Behandlungen schliesst sich dann die Parodontitisnachsorge an, mit welcher der langfristige Behandlungserfolg sichergestellt werden soll. Die Nachsorge sieht neben verantwortungsbewussten häuslichen Mundhygienemassnahmen, sprich: zweimal täglicher Zahn- und Zahnzwischenraumpflege, zu denen die Zahnärzte aus Zürich ihre Patient*innen anhalten, ausserdem regelmässige Kontrolltermine sowie eine regelmässige professionelle Zahnreinigung vor. Diese Punkte sind es schliesslich auch, mit denen man dem Entstehen einer Parodontitis effektiv vorbeugen kann.

Die Wichtigkeit der Kontrolltermine möchten die Zürcher Behandler abschliessend noch einmal besonders hervorheben. Grund hierfür ist, dass Parodontitis nicht selten unerkannt und schleichend verläuft und erst als Erkrankung wahrgenommen wird, wenn sich Schwellungen, Blutungen und Rötungen des Zahnfleisches – oder schlimmer noch – der Rückgang des Weichgewebes einstellt. Bei regelmässigen Untersuchungen in der Zahnarztpraxis am Kreuzplatz können wir „Parodontose“ bereits dann feststellen, wenn Sie noch keine Notiz davon genommen haben und mithilfe der entsprechender Massnahmen im Keim ersticken.